Bausteine
Legosteine, Holzbausteine und andere Bausteine mit denen Kinder gerne spielen.

Pädagogische Aspekte beim Spielen mit Bausteinen

Unbestritten ist, dass Kinder spielerisch für ihr späteres Leben lernen. Trotzdem erkennen manche Eltern gar nicht, wie wichtig das Spiel für die Entwicklung des Kindes ist. Mit den richtigen Spielzeugen kann dafür gesorgt werden, dass sich wichtige Fähigkeiten wie abstraktes Denken, Kreativität, mathematische Intelligenz und auch verschiedenste Fingerfertigkeiten viel besser und schneller bei einem Kind ausprägen.

Und so wird immer wieder unterschätzt, welche wertvollen Funktionen auch einfachste Spielzeuge - z. B. Bauklötze und Bausteine - für Kinder haben können. Denn Bausteine gehören neben Puppen, Teddybären, bzw. anderen wichtigen Gesellschafts- und Lernspiele, zu den kreativsten Spielzeugen überhaupt. Damit Sie diesen Fehler nicht machen, haben wir im Folgenden die wichtigsten lernpädagogischen Aspekte beim Spielen mit Bausteinen für Sie zusammengestellt.

Förderung der Motorik

Schon Babys und Kleinkinder lernen durch den Umgang mit Bausteinen und Bauklötzen, ihre Motorik geschickt und gezielt einzusetzen, um das gesteckte Ziel zu erreichen. So gibt es zum Beispiel spezielle Kästen, die über Öffnungen in Form der jeweiligen Bausteine verfügen. Das Kind muss nun zu jeder Öffnung den passenden Stein aussuchen und in dort hindurch schieben. Zum einen fördern solche Spielsysteme die Motorik – insbesondere die Feinmotorik – des Kindes, andererseits lernt das Kind zusätzlich, geometrische Formen allein durch Anschauen einzuschätzen.

Die Motorik kann weiterhin durch viele andere Spiele in Verbindung mit Bausteinen gefordert und gefördert werden. So lernt das Kind beispielsweise, in dem des Türme, Brücken etc. baut, die einzelnen Bauteile ruhig in den Fingern zu halten und entsprechend sanft aneinanderzufügen.

Förderung des Abstrakten Denkens

Abstraktes Denken – also das Denken in Zusammenhängen – ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die jedes Kind zu lernen hat. Auch hierbei können die Eltern ihr Kind durch die Verwendung von Bausteinen und Bauklötzen unterstützen. Es gibt heute bereits spezielle Baukastensysteme auf dem Markt, bei denen die Steine nicht einfach beliebig bespielt, sondern nach einem vorgegebenen System aneinander- bzw. zusammengesetzt werden müssen. Das Kind lernt durch solche Baukästen, in eben den genannten Zusammenhängen zu denken, Verknüpfungen zwischen einzelnen Funktionen zu bilden und somit am Ende ein Erfolgserlebnis zu haben, in dem das fertige System wie vorgegeben erfüllt.

Förderung der Kreativität und Fantasie

Es sind selbstverständlich nicht nur die Spiele nach festen Vorgaben und Anleitungen, die den Umgang mit Bausteinen und Bauklötzen in pädagogischer Hinsicht so wertvoll machen. Auch das ursprüngliche, freie Spielen ohne Vorgaben ist durchaus förderlich für die Entwicklung des Kindes. Durch das Ausdenken eigener Spielweisen und Spielwelten werden sowohl Kreativität als auch Fantasie gefordert und damit auch gefördert. Mit Bausteinen, die den einfachsten geometrischen Formen entsprechen – zum Beispiel Würfel, Quader, Dreiecke, Kugeln etc. – lassen sich faszinierende Gebilde erstellen. Häuser, Figuren, Fahrzeuge oder ganze Landschaften – der Fantasie sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt.

Besondere Kreativität ist beispielsweise auch dann gefragt, wenn durch den Aufbau mit Bausteinen eine Kettenreaktion ausgelöst werden soll. Bestes Beispiel dafür sind die seit Jahrhunderten bekannten Dominosteine, die es mittlerweile sogar bis ins Fernsehen geschafft haben (einmal im Jahr wird bei RTL ein so genannter „Domino Day“ veranstaltet). Auch sie gehören zu den Bausteinen und können für Kinder ab einem Alter von etwa 3-4 Jahren als pädagogisch wertvolles Spielzeug zum Einsatz kommen.

Förderung mathematischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse

Mit Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule tun sich viele Kinder sehr schwer. Bausteine können in diesem Fall dazu eingesetzt werden, dem Kind das Erlernen dieser Fähigkeiten deutlich zu vereinfachen. Es beginnt bereits in ganz jungem Alter: Das Kind fragt sich, wie es einen Turm aus Bauklötzen noch höher bauen kann, ohne dass dieses jedes Mal gleich wieder einstürzt. Durch bestimmte Bauweisen (z. B. unten die größeren, oben die kleineren Steine) lernt das Kind auf spielerische Weise die Grundlagen der Statik bzw. Physik kennen. Später setzt sich das Ganze dann fort – in der Schule können Kinder und Jugendliche mit speziellen Konstruktions-Baukästen arbeiten, die auch wesentlich komplexere Zusammenhänge und Grundlagen in Mathematik und den Naturwissenschaften sehr leicht verständlich machen.

Fazit

Wie man sieht, sind Bausteine und Bauklötze viel mehr als nur ein einfaches Spielzeug, mit dem sich ein Kind seine Zeit vertreiben kann. Sie tragen viel mehr dazu bei, es dem Kind wesentlich einfacher zu machen, für das spätere Leben sehr wichtige Fähigkeiten zu erlernen. Und das können sie besser, als manches moderne und besonders aufwändige Spielzeug. Bausteine und Bauklötze sollten daher auch heute in keinem Kinderzimmer fehlen.



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